
1948 errichteten hier amerikanische Streitkräfte auf dem bereits vorher als Feldflughafen genutzten Gelände einen Hubschrauberlandeplatz, genannt "Maurice-Rose-Airfield".
Etwa 40 Jahre später räumten die Besatzer das Feld. 1992 erwarb die Stadt Frankfurt das gesamte Gelände.
Unter der Leitung der Projektgruppe GrünGürtel wurde dieser besondere Ort weiterentwickelt: Das Konzept sieht vor, "den Naturschutzgedanken mit der Bewahrung des Ortes in seinem historisch kulturellen Kontext zu verknüpfen und Entwicklungen der vergangenen Jahre aufzugreifen." Mit anderen Worten: Der Charakter des militärisch geprägten Raumes sollte erhalten bleiben.
Die Natur darf sich seither betonierte und asphaltierte Flächen zurückerobern – ungestört und ohne menschliche Eingriffe. Gleichzeitig sollen Freizeitaktivitäten räumlich gelenkt werden, ohne sie explizit durch Ausweisung von speziellen Flächen zu fördern.
Viel wurde und wird getan für diesen Ort und seine Bewohner. Ob für Mensch, Tier oder Pflanze, der "Alte Flugplatz" dient als Rastplatz und Biotop, als Ort der Entspannung und Freizeitnutzung, als Brutstätte, als außerschulischer Lernort, als Arbeitsplatz, als Jahrmarkt, als botanische Untersuchungsfläche …
Das "Tower Café" befindet sich direkt neben dem ehemaligen Tower. Das ansprechende Ambiente und die Menükarte mit einfacher, aber guter Hausmannskost, sorgen für steigende Besucherzahlen. An vielen Wochenenden gibt es Floh-, Kräuter- und Bauernmärkte sowie Konzerte.
Viele Schulklassen besuchen den "Alten Flugplatz". Als einer von drei sog. "Lernstationen" im Frankfurter GrünGürtel bietet das Gelände besonders im Rahmen des naturwissenschaftlichen Unterrichts mit seinen Wiesen und Gewässern optimale Lernbedingungen. Das sog. "Grüne Klassenzimmer" dient als Ausgangspunkt für spannende naturkundliche Aktivitäten.
Alle haben gute Gründe, um sich hier zu entspannen, ihren Hobbys nachzukommen, Natur zu genießen, ein Radler zu trinken, den Geburtstag zu feiern, handlungsorientierten Unterricht abzuhalten … ´
Und wann kommen Sie?!
