…sondern im persönlichen Gespräch agieren die LandschaftsLotsen am Alten Flugplatz im GrünGürtel. Sie lenken nicht nur den Besucherstrom, sondern auch die Aufmerksamkeit der Gäste auf die Schönheiten und Besonderheiten auf dem Gelände des ehemaligen Militärflugplatzes im Norden Frankfurts. Naturkundliche Führungen und aktiver Artenschutz sind die Schwerpunkte des Projekts, dessen Träger das Umweltamt der Stadt Frankfurt ist. Das in grün gekleidete Personal gehört zum Team der Naturschule Hessen.

Die LandschaftsLotsen der Naturschule Hessen bereiten ihm das Nest.
Der letzte Storch in Frankfurt brütete 1968 in Bonames. Der Schornstein einer alten Bäckerei diente dem Storchenpaar lange Jahre als "gute Stubb".
Als jedoch ein Blitzeinschlag den Schornstein zerstörte, war dies das Aus für den Glücksbringer.
Vorerst.
Denn die Freude war groß, als sich im April 2011 ein Storch auf dem ein Jahr zuvor aufgestellten Mast am Alten Fluplatz Bonames/Kalbach niederließ. Laut klappernd kündigte der große Vogel seine Anwesenheit an. Seitdem sind sich die Vertreterinnen und Vertreter vom Umweltamt, NABU, Senckenberg Institut, Vogelschutzwarte und Naturschule einig: Dieses Jahr könnte der erste brütende Frankfurter Storch zu beobachten sein.

Uneinig sind sich die LandschaftsLotsen jedoch mit einem kleinen Kreis von ignoranten Hundehalterinnen und –haltern, die es nicht für nötig halten, ihre Vierbeiner während der Vogelbrutzeit anzuleinen.
Abhilfe soll hier der vom Umweltdezernat verordnete Leinenzwang für bestimmte Flächen am Alten Flugplatz schaffen. Eine Maßnahme, die aufgrund der Uneinsichtigkeit einzelner verhängt wurde.

Wir LandschaftsLotsen geben jedoch die Hoffnung nicht auf, dass das gesprochene Wort langfristig zur Einsicht führt und die baldige Ankunft von Meister Adebar am Himmel letzte Widerstände brechen wird.