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Val Grande

Trekkingtouren im italienischen Piemont

Val Grande

Tausend Wege führen durchs Val Grande.

Wir haben zwei Routen für Sie getestet. Machen Sie den ersten Schritt und werfen einen Blick ins Reisetagebuch unserer Gefährten vom letzten Jahr.

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Tour 1:

Von Bivacco zu Bivacco – Eine Wanderung durchs Val Grande

 

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Wir beginnen unsere Tour am kleinen Bahnhof von Malesco.

Nachdem wir die Gemeinschaftsverpflegung auf alle Schultern verteilt haben, steht der Wanderung nichts mehr im Wege. Die erste Etappe sorgt für einen echten Höhepunkt. Die Schutzhütte Alpe Scaredi liegt 1.384 Meter über dem Meeresspiegel. Der Anstieg ist anstrengend, aber aller Mühen wert: Ein grandioses Alpenpanorama stärkt Geist und Seele, frisches Brot und würziger italienischer Käse den Körper. Bergab führt dann der Weg zu einer Schutzhütte mitten ins Herz des Nationalparks. Nach etwa sechs Stunden Wanderzeit am ersten Tag bleibt genügend Zeit für ein zünftiges Abendessen, ein Lagerfeuer und eine erholsame Nacht.

 

Das malerische Tal Gabbio lockt am nächsten Tag.

Wer sich hier erfrischen möchte, kann ein kühles Bad in einer der vielen Badegumpen nehmen, bevor die nächste Herausforderung ansteht: Der Aufstieg zur Alpe Colma die Premosello auf über 1.700 Meter Meereshöhe. Alle Strapazen sind jedoch vergessen, wenn das Auge bei klarer Sicht über den glitzernden Lago Maggiore, die sanfte Po-Ebene bis hin zum entfernten Mailand schweift. Auch am zweiten Tag der Tour wandern wir etwa sechs Stunden.

 

Am dritten Tag geht´s bergab.

Noch einmal zeigt sich die ganze Pracht des italienischen Piemont: Mächtige Kastanienwälder verströmen ihren Duft bis zum verschlafenen Dörfchen Colloro. Von hier aus führt der Weg in das kleine Städtchen Premosello. Jetzt heißt es Abschied nehmen von Landschaft und Gefährten. Nach einem italienischem Espresso (oder einem Prosecco) in einer der gemütlichen Bars erreichen wir den Bahnhof von Malesco gegen  16 Uhr.


 

Wichtige Eckdaten

Zeitraum: 21. bis 23. September 2012
Gruppengröße: maximal zehn Teilnehmende

Verpflegung: wird gestellt. Trinkwasser kann unterwegs aufgefüllt werden
Übernachtung: in Schutzhütten, bei gutem Wetter unter dem Sternenhimmel
Ausrüstung: die Ausrüstungsliste und weitere Informationen senden wir nach der Anmeldung zu
Anforderungen: Trittsicherheit und eine durchschnittliche bis gute Kondition
Kosten: 265 Euro

Anmeldeformular als pdf »


Leitung:

Stephanie KönigStephanie König

Unsere Weltenbummlerin schlägt Wurzeln und Brücken zwischen Menschen. Nutzen wir ihre Menschenkenntnisse und Erfahrungen solange sie hier ist.

 

Geb. 1964. Industriekauffrau, Dipl.- Tanz- und Ausdruckstherapeutin (BDT®), Craniosacral – Therapeutin

 

 

 

Sebastian SchwabSebastian Schwab

Der Mann mit Humor und Humor und Humor. Ihn bringt so schnell nichts aus der Fassung. Es sei denn, der Freiburger SC verliert. Das kommt leider öfter vor.

 

Geb. 1980. Dipl.- Forstwirt (Uni), wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Landespflege an der Universität Freiburg mit Projektschwerpunkt: Bildung für nachhaltige Entwicklung.

 

 

Tour 2:

Gemeinsam in die Einsamkeit – Eine Runde durchs Val Grande

 

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Start und Ziel dieser Rundwanderung durchs Val Grande
ist der kleine Bahnhof von Malesco.

Hier verteilen wir die Verpflegung und Ausrüstungsgegenstände auf alle Schultern und geben einen Überblick über die Routenplanung. Dann geht´s los. Wanderfreundlich gestaltet sich der erste Abschnitt mit seinen sanften Hügeln mit Ziegen und Eseln, bevor der Weg dann steil hinauf in den Nationalpark führt. Das Tagesziel ist die Alpe Val di Sopra in 1.384 Meter Höhe.
Diese landestypische Schutzhütte aus Stein dient uns als Unterkunft für die erste Nacht. Doch vorher wird gemeinsam zu Abend gegessen und auf den Tag angestoßen. Geschätzte reine Wanderzeit: Sechs Stunden.

 

Gestärkt vom Frühstück erwandern wir am nächsten Tag das Tal Val Gabbio.

Das kühle Nass der Badegumpen lädt zu einem Erfrischungsbad ein. Serpentinenartig schlängeln sich schmale Pfade in Richtung Alpe Scaredi (1.831 Meter). Üppige Blumenwiesen säumen den Weg. Gemse und Steinadler begleiten uns zum Bivacco (Schutzhütte). Wer noch Kraft hat, kann von hier aus die Gipfel des Cima della Laurasca (2.195 Meter) erklimmen und das Alpenglühen des Monte Rosa genießen. Genussvoll gestaltet sich für alle nach einer reinen Wanderzeit von sechs Stunden das Abendessen.


Bergab ins Valle Loana verläuft die Route am dritten Tag.

Wir folgen einem ursprünglichen Hirtenpfad bis in das kleine Almdorf Le Cascine. Hier machen wir einen Zwischenstopp. Gegen 16 Uhr ist nicht nur der Bahnhof von Malesco in Sicht, sondern auch das Ende unserer gemeinsamen Wanderung in die Einsamkeit.

 


 

Wichtige Eckdaten

Zeitraum: 5. bis 7. Oktober 2012
Gruppengröße: maximal zehn Teilnehmende

Verpflegung: wird gestellt. Trinkwasser kann unterwegs aufgefüllt werden
Übernachtung: in Schutzhütten, bei gutem Wetter unter dem Sternenhimmel
Ausrüstung: die Ausrüstungsliste und weitere Informationen senden wir nach der Anmeldung zu
Anforderungen: Trittsicherheit und eine durchschnittliche bis gute Kondition
Kosten: 265 Euro
Leitung: Stephanie König und Sebastian Schwab (siehe oben)


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